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Kriterien zur Vergabe des Qualitätssiegels
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Um mit dem Qualitätssiegel "Bewegungskindergarten RLP"
ausgezeichnet zu werden, müssen die unten angeführten Kriterien von der
Kindertagesstätte erfüllt werden.
Für viele Kindertagesstätten stellt das zu erfüllende
Kontingent an Fortbildungen eine große Herausforderung dar. Da pro Jahr
in Rheinland-Pfalz nur eine begrenzte Anzahl an aufeinander aufbauenden
Fortbildungen (60 Stunden: Entwicklungsförderung /Psychomotorik in der
Kindertagesstätte) angeboten werden können, haben am Qualitätssiegel
interessierte Kindertagesstätten die Möglichkeit, sich beim
Aktionsbündnis (Janka Heller) registrieren zu lassen.
Mitarbeiter/-innen aus diesen Kindertagesstätten werden dann bei der
Belegung der Fortbildungen bevorzugt, egal bei welchem Träger diese
Fortbildungen stattfinden. Die Informationen werden innerhalb des
Aktionsbündnisses weiter gegeben.
Kriterien
- Anerkennung des pädagogischen Konzepts, das in der
Broschüre: Der Bewegungskindergarten RLP - Standards für das
Qualitätssiegel -formuliert ist.
- Vorlage der pädagogischen Konzeption der beantragenden
Kindertagesstätte.
- Bewegungs- und erfahrungsfreudige Umgebung und
Materialausstattung in der Kindertagesstätte und im Außengelände.
- Nachweis über:
- möglichst viel freie Bewegungs- und Spielzeit in einer
anregenden Umgebung drinnen und draußen
- täglich durchgeführte angeleitete Bewegungsspiele
(mind. 15 Minuten)
- mindestens einmal wöchentlich durchgeführtes geplantes
Bewegungsangebot über 45 Minuten.
- Projekte und AGs
Nachweis über eine mind. 60-stündige aufeinander aufbauende Fortbildung
zur Entwicklungsförderung durch Bewegung von je einer
Erzieherin pro Gruppe. Die Fortbildung muss ein psychomotorisches und
gesundheitsorientiertes Basiswissen für den Elementarbereich
vermitteln.
zu den zur
Zeit vom
anerkannten
Fortbildungsträgern. Bei anderen Fortbildungsträgern erbrachte
Leistungen können beim Aktionsbündnis vorgelegt und dort ggf. anerkannt
werden.
- Elternarbeit
Die Kindertagesstätte verpflichtet sich, die Eltern mindestens einmal
pro Jahr mit Informationen über die Bedeutung der Bewegung für die
gesunde Entwicklung und die Bildung ihrer Kinder aufzuklären. Weiter
geschieht dies in Gesprächen, Informationsveranstaltungen oder
Mitmachveranstaltungen für Eltern. Das können Spielnachmittage,
Bewegungsfeste, Projekte, Ausflüge oder auch AGs sein
- Kooperationen
Der Bewegungskindergarten sollte ein Netzwerk mit lokalen
Sportvereinen, Schulen, Behörden, den pädagogischen und therapeutischen
Angeboten vor Ort aufbauen.
- Öffentlichkeitsarbeit
Die Kindertagesstätte verpflichtet sich das Bewusstsein der
Öffentlichkeit über die Bedeutung der Bewegung immer wieder durch
geeignete Maßnahmen zu wecken und auf die Lebensumwelt der Kinder
aufmerksam zu machen. Gleichzeitig ist sie darum bemüht, die Bedeutung
der Elementarpädagogik mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
- Multiplikatorenfunktion
Die Kindertagesstätte verpflichtet sich, mindestens einmal im Jahr an
einem regionalen Treffen der Vertreter der Kindertagesstätten ihre
Erfahrungen weiter zu geben und für Beratungen der umliegenden
Kindertagesstätten offen zu sein.
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